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[09] Werte - eine Streitschrift für einheitliche Wertbegriffe / Sonderdruck zu den Aachener Bausachverständigentagen 2019

Sachverständige bewerten Gegenstände und Zusammenhänge nach vorgegebenen Maßstäben, d.h. fachlichen Kriterien, die selbstverständlich abhängig vom jeweiligen Sachgebiet stark differieren. Sie unterliegen aber auch einem Wertekanon, der ihre Tätigkeit in vielerlei Hinsicht strukturiert, ja reguliert. Sachverständige sind geradezu das Urbild eines freien Berufs und dennoch bewegen sie sich in einem engen Netz von Regularien, das auf grundlegenden Werten für die Sachverständigentätigkeit aufbaut. Unabhängigkeit, Weisungsfreiheit, persönliche Aufgabenerbringung, Verschwiegenheit, Gewissenhaftigkeit und Unparteilichkeit, diese Werte sind uns allen bekannt. In Deutschland stehen diese Vorgaben für die Sachverständigentätigkeit in der Muster-Sachverständigenordnung, in Österreich sind sie im Sachverständigen- und Dolmetschergesetz (SDG) zu finden. Außerdem sind sie in weitaus größerer Detailliertheit in den Standesregeln des Hauptverbands (Österreich) und im Leitbild des BVS (Deutschland) niedergelegt.

Wenn in unserem Tätigkeitsfeld als Sachverständige also von Werten die Rede ist, von Werten der und für Sachverständige, so sind stets zwei unterschiedliche Bedeutungen zu bedenken und zu betrachten: einmal der ethische Hintergrund der Tätigkeit von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen und zum anderen das Handwerkszeug, das zumindest für einen Großteil der Tätigkeit von Sachverständigen unabdingbare Voraussetzung ist.

(Auszug Einleitung - Willi Schmidbauer)





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