Pressemitteilungen

Meinungen von Sachverständigen

16. Deutscher Kunstsachverständigentag in Augsburg

„Heutzutage sind ca. 50 bis 60 Prozent der Kunstgegenstände gefälscht. Wir müssen neue Wege bei der Bewertung beschreiten“, erklärte Dr. Frithjof Hampel, Bundesfachbereichsleiter Kunst, Antiquitäten und Juwelen im BVS. Zukünftig werde man verstärkt mit Analysen und Laboren arbeiten müssen, die Fälschungen, Teilfälschungen oder Verfälschungen aufdecken. Auch rücken die Themen Wertminderung und Minderwert immer weiter in den Fokus der Kunstsachverständigen. Zum 16. Deutschen Kunstsachverständigentag im Rokokosaal des Schaezlerpalais in Augsburg waren rund 70 Teilnehmer aus dem Sachverständigenwesen, dem Kunsthandel, dem Versicherungswesen und aus Kunst und Kultur allgemein gekommen. Federführend organisiert der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung. „Augsburg als Veranstaltungsort sei insbesondere prädestiniert für den Kunstsachverständigentag, weil in der historischen Kunstmetropole der Gold- und Silberschmiedearbeiten ein Augenmerk auf hohe Qualität, Nachprüfbarkeit und Authentizität der Kunstwerke gelegt wird. „Transparente und objektive Prüfkriterien, wie sie die öffentlich bestellten und vereidigten Kunstsachverständigen auch heute bei der Erstellung ihrer Gutachten berücksichtigen müssen“, betont BVS-Präsident Willi Schmidbauer.

Bei redaktioneller Verwendung bitten wir um Zusendung eines Beleges.

Weitere Informationen unter:

Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter
sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (BVS)
Willi Schmidbauer, BVS-Präsident
Charlottenstraße 79/80
10117 Berlin
Tel.: 030 255 938-0
Fax: 030 255 938-14
info@remove-this.bvs-ev.de
www.bvs-ev.de