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BVS: Augen auf bei der Gebäudeabschreibung – Kontrolle der Berechnung des Finanzamtes lohnt sich!

Immobilien sind beliebte Kapitalanlagen. Die niedrigen Zinsen und gleichzeitig steigenden Mieten haben viele Käufer von Objekten überzeugt, einen stabilen Werterhalt des Gebäudes oder der Wohnung zu erzielen. Doch auch für Immobilien gilt: mit der Zeit werden sie abgenutzt und verlieren an Wert.

Die Anschaffungskosten für die Gebäude und Baulichkeiten können im Laufe vieler Jahre steuerlich berücksichtigt werden. Dies gilt für alle Neu- und Altbauten in gleichem Maße. Diese Absetzung für Abnutzung, kurz als AfA bezeichnet, soll theoretisch den Verlust durch die Abnutzung des Gebäudes berücksichtigen. Um diese Wertverluste zu ermitteln, muss der Kaufpreis in einen Anteil für den Boden und für die Gebäude aufgeteilt werden. Da in Deutschland aber ein getrennter Erwerb in der Regel nicht möglich ist, müssen Modelle genutzt werden, die für steuerliche Zwecke gesetzlich definiert sind.

„Die Finanzämter richten sich bei der Bewertung, also dem steuerlich absetzbaren Wert, nach einfachen Modellen, die die wirkliche Marktsituation oft nicht widerspiegeln“, erklärt Dipl.-Ing. Bernhard Bischoff, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken. „Und hier liegt die Krux: Der Kaufpreis eines Grundstücks oder einer Eigentumswohnung muss über die Nutzungsdauer verteilt abgesetzt werden, so will es die Finanzverwaltung. Jährlich können ca. 2 Prozent des Kaufpreises geltend gemacht werden. Abschreiben kann man den reinen Gebäudewert, nicht jedoch den Grundstückswert, da der Fiskus davon ausgeht, dass sich dieser nicht im Laufe der Jahre ändert. Oftmals werden die Grundstückswerte aber viel zu hoch; die Immobilienwerte viel zu gering bemessen. Oder anders: die Modelle des Finanzamtes stimmen schlicht oft nicht und sind sachlich falsch. Damit kann der Eigentümer nur einen kleinen Betrag mindernd geltend machen.“ Nur mit einem Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen kann die Wertermittlung eines Finanzamtes überprüft werden. Bischoff kritisiert, dass die Finanzämter oft praxisfern agieren und sich damit auf falsche Bemessungsgrundlagen verlassen, da diese Verfahren stark typisiert sind und nicht alle individuellen Kriterien berücksichtigen.

Der Vizepräsident des BVS (Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.) rät zudem: „Wer sicher sein will, dass er sein Objekt im richtigen Umfang steuerlich geltend macht und das Finanzamt korrekt berechnet hat, der kann einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen hinzuziehen.“
Bischoff weist in diesem Kontext darauf hin, dass nur Gutachten von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen bei den Finanzämtern anerkannt werden. Eine erste Beratung ist sinnvoll, ehe ein Gesamtgutachten erstellt wird. Das spart Kosten und lässt die Aussicht auf die steuerliche Ersparnis bzw. Abschreibung steigen.

Qualifizierte Sachverständige für die Immobilienbewertung finden Interessierte in der kostenfreien BVS-Sachverständigendatenbank unter http://www.bvs-ev.de/svz/

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Weitere Informationen unter www.bvs-ev.de

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Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken

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