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BVS begrüßt Einigung zur Novelle der ImmoWertV

Berlin, 25. März 2010. Die Novelle der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) wurde diese Woche vom Bundeskabinett beschlossen. Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (BVS) begrüßt die Novelle ausdrücklich. Sie stellt eine moderne Grundlage der Immobilienbewertung dar. Die überarbeitete Verordnung ist die Voraussetzung für eine signifikante Erhöhung der fachlichen Qualität bei vielen Wertermittlungen. Jetzt werden zahlreiche sehr deutliche Regelungen vorgegeben, zum Beispiel zur Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen von Gebieten, oder zur Vereinheitlichung des Verfahrens zur Bodenwertermittlung.

Der BVS war selbst in die Erarbeitung der Novelle involviert. Bernhard Bischoff, Vizepräsident des BVS und selbst Sachverständiger für Immobilienbewertung, war Mitglied im Sachverständigengremium zur Überprüfung des Wertermittlungsrechts. Bischoff kommentiert: „Die ImmoWertV ist keine radikale Revolution, sondern eine Aktualisierung der bisherigen Regelung. Entscheidende Weichen wurden in Richtung Internationalisierung und Modernisierung gestellt.“ So werden jetzt zum Beispiel energetische Eigenschaften erfasst und einzelne Begriffe an die internationale Praxis angepasst.

Die Mitglieder des BVS haben sich bereits seit Sommer 2009 auf die Änderungen vorbereitet und entsprechende Fortbildungen ausgerichtet. Der Verband hofft jetzt, dass die Bundesländer die Novelle zügig im Bundesrat absegnen. Im Sommer 2010 soll die neue ImmoWertV dann endlich die veraltete Regelung von 1988 ablösen.

Hinweis: Bernhard Bischoff steht für fachliche Rückfragen von Pressevertretern unter Tel. 030-810 592 62 oder via E-Mail unter info@remove-this.sachverstaendiger-bischoff.de zur Verfügung.